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Etappe IV „Die Region Drezdenko“ 

 

Die Region Drezdenko ist das ehemalige Grenzgebiet der Neumark und war früher Gegenstand polnisch-deutschen Streits. Heute ist es eine der interessanteren Gegenden des Lubtur-Landes.

Punkte auf der Strecke:

– Drezdenko 0 km
– Mierzęcin 19,3 km
– Osiek 30 km
– Ogardy 40,4 km
– Tuczno 48,7 km
– Pławin 79,4 km

(Fahrzeit mit dem Auto: 50 Minuten, 3,20 h mit dem Fahrrad)

Wir starten in Drezdenko.

Anfahrt:

- von der Landesstrasse 24 (Poznań – Skwierzyna) Abfahrt in der der Ortschaft Gorzyń - Entfernung 32 km.
- von Santok – Endpunkt der Route „Vergessene Provinz“ 38,5 km, Straße Nr. 158 nach Nowe Polichno und weiter auf der 156 (Richtung Drezdenko).

Aus beiden Richtungen kommend gelangt man zu der Kreuzung der Straßen Piłsudzkiego und Poznańska (mit Ausschilderung nach Międzychód und Skwierzyna). Diejenigen, die von der Straße Piłsudskiego kommen, fahren gerade aus und diejenigen, die auf der Poznańska sind, biegen nach rechts ab. Nach 200 Metern ist links, in die Straße Kościuszki (Richtung Zentrum) abzubiegen und nach 220 Metern rechts, in die Marszałkowska. Nach weiteren 400 Metern biegen wir links ab, in die Straße Zamkowa. Nach 100 m sind wir auf dem Plac Wolności.

Die Fahrt war ein wenig umständlich, aber wir wollten Ihnen unbedingt den wunderschönen   Palast in Drezdenko zeigen 52'50'20.08" 15'50'20.01".

 

Der barocke Palast wurde 1766 von einem Kaufmann aus Posen gebaut. Nach seinem Tod wurde er verkauft, aber glücklicherweise konnte er bis heute, einschließlich der Innenausstattung, erhalten bleiben. 

Erhalten sind das authentische mit Schnitzereien dekorierte Treppenhaus mit der Absatztreppe sowie der Keramikfußboden. Im Erd- und Obergeschoss: Kamine, Stuckdekorationen, in einem der Säle Wandverkleidung mit Stuckdekorationen. Gegenwärtig beherbergt der Palast ein Gymnasium, aber eine Besichtigung ist nach Genehmigung der Direktion möglich.

 

Nach der Besichtigung des Palasts ist die Altstadt von Drezdenko ein Muss. Wir laufen zu Fuß  über die Straße B. Chrobrego, über Plac Wileński und die Straße Strażacka zum Marktplatz. Sehenswert sind das Rathaus und das daneben befindliche Gebäude (heute Apotheke) von 1667.

 

Wir verlassen  Plac Wolności  und laufen zur Straße B. Chrobrego. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts, in die Straße Żeromskiego ab und fahren bis zur Querstraße - Aleja Piastów. Dort biegen wir links ab und fahren am Ende der Straße rechts. Wir verlassen die Altstadt Richtung Norden. Hinter der Brücke biegen wir in die zweite Querstraße rechts ein (gleich hinter der Kirche). Dann fahren wir in die Straße Długa und verlassen Drezdenko. Weitere 17 km:  Straße Nr.164 und dann die 161 – bis Mierzęcin. Auf der linken Seite begleiten uns zunächst Bahngleise, dann führt die Straße in den Wald und hinter dem Wald sehen wir schon das Dorf. Ein scharfer Linksbogen und danach eine Kreuzung, an der wir  rechts abbiegen und fahren über das Dorfzentrum zum Palast…


MIERZĘCIN

 

Der Palast in Mierzęcin ist eine im 19. Jahrhundert wunderschön restaurierte, neogotische Residenz. Gegenwärtig ist hier in drei Gebäuden ein erstklassiges Hotel untergebracht: im Palast, im Gutshof und im Wirtschaftsgebäude, außerdem gibt es hier zwei Restaurants, eine immer berühmter werdende Weinstube und eine Schönheitsfarm. Die 16 ha große Parkanlage im englischen Stil birgt einen Teich und eine japanische Pagode.

Vom Palast fahren wir wieder zur Straße Nr. 161 und biegen wir rechts nach Dobiegniew ab. Unser Weg führt über die Straße Nowomłyńska und Gdańska zum Kreisverkehr, hier fahren wir gerade aus über die Mickiewicza Richtung Osiek.

OSIEK

 

Nach 3 km kommt eine Brücke, wir fahren am Segelhafen und am Lubtur-Strand am See Osiek vorbei. Zum Dorf ist es nur noch ein Kilometer. Nach ca. 220 Metern kommen wir zur Kreuzung und fahren auf der Hauptstraße weiter, etwa 200 Meter, dann biegen an der Gabelung wieder links ab. Bald ist auf der rechten Seite das Schloss zu sehen. 52'58'3.54" 15'42'9.12"

Die Schlossanlage besteht aus dem Schloss, zwei Hinterhäusern und einer Parkanlage. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Schloss hat heute neoklassizistische Ausgestaltung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es ist zweistöckig, viereckig und hat an den schmaleren Seiten Erdgeschossanbauten. Die Terrasse stützt ein Säulenportikus. Südlich schließt sich dem Schloss ein Landschaftspark an. Das Objekt ist im Privatbesitz und kann nur von Außen besichtigt werden.

Wir verlassen das Dorf. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab, nicht nach Dobiegniew, sondern Richtung Lubiewko. Der Weg führt am See Skąpe entlang. Für einige Minuten verlassen wir das Lubtur-Land. Wir fahren durch Lubiewko und biegen in Kolsk links ab. Es ist der schlechteste Weg auf dieser Route (6 km). Kurz vor dem Wald sind wir wieder im gastfreundlichen Lubtur-Land, wir fahren an Ogardzki Młyn vorbei und sind schon in der Ortschaft Ogardy. 

OGARDY

 

An der Kreuzung biegen wir rechts ab. Vor uns das nächste zu besichtigende Objekt, der Palast in Ogardy. 52'58'10,04" 15'35'5.95"

Der eklektische Palast in Ogardy wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts vom Grafen Friedrich Georg von Blankensee errichtet. Der zweistöckige Bau hat den Grundriss eines länglichen Vierecks. Es steht an einem von Linden umsäumten Weg, der einst eine imposante Allee war. Die hintere Fassade umsäumt eine Terrasse, die entlang der Böschung läuft. Von der Terrasse aus sieht man den Innenhof mit dem Gutshof und den Wirtschaftsbauten. Im Tympanon ist das Familienwappen zu sehen – drei sechsarmige Sterne auf einem mit einer Krone abschließenden Schild. Die Umgebung des Schlosses ist zugänglich und das Schloss selbst dient heute als Wohnhaus.

 

Wir verlassen das Schloss und fahren ins Dorfzentrum, vor der Kirche biegen wir links ab, fahren 3,8 km nach Gilowo, dort biegen wir links ab, nach Tuczno (4 km). Zwischen den Bäumen auf der linken Seite ist der Palast in Tuczno, die Endstation unseres Ausflugs, zu sehen.

TUCZNO

Neoklassizistischer Palast von 1860 - 52'58'35.56" 15'29'59.48" - neoklassizistisches, zweistöckiges Gebäude mit Mansardendach und mit einer von Säulen gestützten Terrasse über dem Eingang. Die Fassade ist reich mit architektonischen Details dekoriert. Auf der Parkseite befindet sich eine große Gartenterrasse. Eine Attraktion ist die Bismarck-Suite, der Kanzler verweilte hier regelmäßig. Den Palast umsäumt ein 4 ha großer Park mit einer Lichtung. Der Park ist teilweise mit einer Steinmauer umgeben. Das Ganze ist in einem sehr guten Zustand. Nach früherer Vereinbarung kann der Palast besichtigt werden – Kontakt mit dem Besitzer über die Palast-Homepage www.palacsapetow.pl.  

 

Sehenswert ist das Gutshaus auf dem Weg nach Drezdenko. Wir fahren von Tuczno über Bobrówko Richtung Strzelce Krajeńskie auf die Straße Nr. 156 nach Drezdenko. Nach 25 km kommen wir nach Stare Kurowo, wo wir rechts abbiegen. Nach ca. 6 km sind wir im Ort Pławin.

PŁAWIN

 

Wenn man in das Dorf kommt, fährt man zunächst an einem Sportplatz vorbei. Wir parken an der Filialkirche, die der Gottesmutter der Immerwährenden Hilfe geweiht ist (19. Jh.). Etwa 200 Meter dahinter liegt das Ziel unserer Reise – das Gutshaus aus der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. +52'49'22.18' +15'39'56.63'

Über die Vergangenheit des Gutshofes gibt es nicht viele Informationen. Heute ist das verfallene Landhaus aus der Wende des 19. u. 20. Jh. ein Zeugnis der ehemaligen Blüte dieses Dorfes. Bemerkenswert sind die Reste der verzierten Fenster und Türen.

Heute ist Pławin vor allem für die Damhirschzucht und für den alljährlich im Juli stattfindenden Internationalen Damhirsch-Tag bekannt.

Die Damhirschzucht in Pławin zählt 800 Hirsche und 500 Damhirsche – als Gast der Ranch Glezerów kann man die Zucht auch in Form einer Safari besuchen.  

Ranch Glezerów, Pławin 33, 66-540 Stare Kurowo, Tel.: +48 603 889 687 www.daniele.com.pl

Von der Kirche fahren wir in südliche Richtung (gegenüber der Kirche) nach Przynotecko, wo wir rechts, nach Drezdenko abbiegen, die Stadt ist noch 9,8 km entfernt.

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