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Etappe IV - Bunker und Brücken an der Unteren Obra

 

Die Etappe beginnen wir in der Ortschaft Kęszyca Leśna

Anfahrtsvarianten:

- Etappe „Unterirdische Festungen“
- vom südlichen Knoten S3 bei Międzyrzecz 6,6 km (7 Minuten mit dem Auto, Anfahrt mit dem Fahrrad schwierig)

Punkte auf der Etappe:

- Kęszyca Leśna - 0 km
- Kęszyca im Feld - Pzw 730- 1,5 km
- Kęszyca hinter dem Forsthaus - Pzw 732 - 2,0 Km
- Wald nördlich von Kęszyca - Pzw 736 - 2,45 km
- Wald nördlich von Kęszyca - Pzw 739 - 3,30 km
- an der Straße 137 - Mg u Pak 743 - 3,9 km
- Kursko – Dąbie - Drehbrücke D724 - 6,8 km
- Kursko – Dąbie (an der Strasse) - Mg u Pak 755 - 7 km
- Gw Shill – an der Eisenbahnstrecke - PzW 754 und 757 - 8 km
- Stare Kursko – auf dem Hügel im Wald - Pzw761 - 9,2 km
- Chycina – an der Straße nach Gorzyca - Pzw 811 - 14 km
- Chycina – an der Enge – Pzw 814 – 14,8 km
- Bledzew – Kipprollbrücke K 804 - 22 km
- Stary Dworek Mg u pak – im Wald hinter der Brücke auf dem Obra - 27 km
- Stary Dworek Drehbrücke D812 – 27,2 km

Die ehemalige militärische Einheit verlassen wir auf derselben Straße, auf der wir gekommen sind. Gleich hinter der geschlossenen Bahnstrecke mach der Weg einen Bogen nach Südosten, hinter dem nächsten Bogen, der diesmal nach links führt, fahren wir durch offenes Gelände. Vor einem Wäldchen, auf der rechten Seite sieht man einen (fast unbemerkbaren) Weg. Wenn wir uns entschließen, hier zu halten, sehen wir 300 Meter vor uns, unter einem von den Russen aufgeschütteten Damm das Pzw 730 (+52.407341, +15.505153)

Das Panzerwerk ist nach der Sprengung stark beschädigt. Vorher hatte das einstöckige Objekt die Ausbaustärke „B“, einen Sechsschartenturm und eine flankierende Kasematte an der Eingangsverteidigung. Ausstattung: Maschinengranatwerfer M19, Flammenwerfer FN. Das Panzerwerk war mit dem System der unterirdischen Kaserne und dem Hinterland des Zentralabschnittes verbunden.

Wir kehren zum Asphaltweg zurück und fahren weiter. Etwas über 250 Meter vor der Kreuzung mit der Straße nach Nietoperek fahren wir gerade aus. Hinter dem Forsthaus führt uns der Weg nach links, ins ca. 200 Meter westlich gelegene Panzerwerk Pzw 732 (+52.412079, +15.501366) – beinahe ein Zwillingsobjekt des gerade besichtigten Pzw 730. Auch dieses Panzerwerk ist nach der Sprengung stark beschädigt.

Wir verlassen das Panzerwerk 732 und kehren zurück auf die Straße, wo 100 Meter weiter ein weiterer Waldweg nach links, etwa 300 Meter vor uns liegt das nächste Objekt. Wir laufen ca. 150 Meter, dann biegen wir rechts, in einen recht breiten Waldweg ab und laufen weiter – nach etwa 250 Metern gehen wir in den Wald hinein – als ob der Uhrzeiger auf 11.00 zeigen würde. Bei Zweifeln sollte man sein GPS aus der Tasche holen. Das Panzerwerk liegt etwa 60 Meter vor uns…

Pzw 736 (+52.415613, +15.498340) ist zweistöckig und bedeutend größer als die Vorgänger. Ausstattung: Sechsschartenturm, Dreischartenturm, Granatwerfer M19, Flammenwerfer FW und Beobachtungsturm. Ähnlich wie die Panzerwerke Pzw 730 und Pzw 732 ist es mit dem unterirdischen System durch einen Schacht mit einem Betontreppenhaus verbunden. Das gesamte untere Stockwerk ist unversehrt, die Treppe wurde jedoch von den Mitarbeitern des Fledermaus-Naturschutzgebiets zugeschüttet.

Radfahrer können die Fahrt auf dem Waldweg fortsetzen – von der Stelle an, an der wir uns des GPS bedienten. Der Waldweg führt uns etwa über 850 m. Der Kiefernwald weicht hier dem Laubwald. Wir sind in der Nachbarschaft der Struga Jeziorna und des rechts von uns befindlichen Panzerwerks Pzw 739 (+52.420953, +15.491195). Am Bunker fahren wir weiter durch den Waldweg, um dann auf die Straße 137 zu kommen – in der Mitte der Strecke zwischen Mg u Pak 743 und der Kreuzung mit der Straße nach Kęszyce. Wenn man links abbiegt, kommt man am Bunker an.

Die Autofahrer laufen zu ihrem Fahrzeug zurück. Irgendwo muss es ja stehen… (+52°24'48.69" +15°30'11.2")

Wir fahren weiter, nach einem Augenblick führt der Weg wieder in den Wald. Wir fahren etwa 1 km durch den Wald und halten links Ausschau nach einem Platz, wo wir parken könnten. Am besten man nimmt wieder das GPS.

Pzw 739 ist ein teilweise gesprengter einstöckiger Kampfschutzbunker mit Ausrüstung in den Panzertürmen. Er ist mit dem unterirdischen System verbunden (Achtung: Fledermaus-Naturschutzgebiet).

Sehr interessant ist der nächste Bunker, der links von der Kreuzung mit der Straße 137 liegt. Wir lassen das Auto stehen und laufen die 400 Meter dorthin. Er liegt hinter der kleinen Brücke auf dem Fluss Struga Jeziorna.

Mg u Pak 743 (+52.428333, +15.489918) Kleiner zweistöckiger Kampfschutzbunker mit der Ausbaustufe „C“ mit der Ausrüstung hinter der Schartenplatte mit einer Garage für die Panzerabwehrkanone. daneben befindet sich der Standort für die Panzerabwehrkanone. Es ist der am besten erhaltene Bunker dieser Art an der Festungsfront Oder-Warthe Bogen.

Vom Bunker 743 kehren wir zur Kreuzung der Straßen Kęszyca – Kursko zurück (auf Karten: Kursko-Dąbie), wo Motorisierte ihr Auto stehen lassen haben. Von hier fahren wir Richtung Kursko. Im Dorf angekommen halten wir an der Brücke auf der Struga.

Brücke D 724 (+52.437242, +15.473642) – Es ist eine 160 Tonnen wiegende Drehbrücke. Neben der Brücke in Stary Dworek ist es eine der zwei Drehbrücken an der gesamten Festungsfront Oder-Warthe Bogen.

Hinter der Brücke werden die Häuser von Kursko-Dąbie immer sporadischer, wir fahren in den Wald hinein. Auf der linken Seite der Pflasterstrasse befindet sich der MG und PaK Unterstand 755 (+52.436745, +15.470316). Er ist ein kleiner, teilweise gesprengter Kampfschutzbunker mit der Ausbaustufe „C“, mit Ausrüstung hinter der Schartenplatte mit einer Garage für die Panzerabwehrkanone. Erhalten ist die Tarnbemalung.

Wir fahren weiter, hinter der der Kurve auf der linken Seite folgt ein Wasserbecken. Dahinter, direkt vor der Eisenbahnbrücke, am Waldparkplatz, führt unser Weg zu den PzW 754 (+52.437085, +15.461390) und PzW 757 (+52.438066, +15.460113). Es sind zwei zweistöckige Panzerwerke der Werkgruppe Schill.

Wenn wir weiterfahren und auf dem Hügel ankommen, befindet sich etwas über zehn Meter von uns entfernt das Panzerwerk Pzw 754 mit dem Eingang ins Innere der Werkgruppe. Der Haupteingang befindet sich in dem größeren Panzerwerk - Pzw 757 - das auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt. Beide Panzerwerke sind miteinander verbunden. Es gibt hier auch eine unterirdische Kaserne und technische Räume.

Wir kehren zur Pflasterstraße nach Stare Kursko zurück und fahren weiter, unter der Eisenbahnbrücke durch.

Einen Kilometer weiter kommen die ersten Häuser. Davor führt der Weg nach rechts (400 m.) zum teilweise gesprengten, zweistöckigem Panzerwerk Pzw 761 +52.446332, +15.454760. Es befindet sich im Wald, auf der rechten Seite des Weges. (Ins Dorf kann man zurückkehren, wenn man an der Waldkreuzung hinter dem Bunker nach links fährt).

Wir fahren ins Dorf und weiter Richtung Bledzew. Von hier an verläuft unsere Etappe parallel zur Route „Von Ordenskleid regiert”, Etappe "Von der Perle zur Quelle".

In Stare Kursko fahren wir an noch einem, heute unzugänglichen, da auf einem Privatanliegen befindlichen Panzerwerk - Pzw 805 - vorbei. Wir fahren in den Laubwald hinein, wo wir uns von der prallen Sonne erholen können. Drei Kurven weiter sind wir in dem Dorf Chycina und biegen Richtung Górzyca ab. Nach etwa 450 Metern befindet sich auf der rechten Seite, gegenüber der Panzersperre das sehr stark zerstörte Panzerwerk Pzw. 811 (+52.481787, +15.437593), ein zweistöckiger Kampfschutzbunker mit der Ausbaustärke „B“, mit Drei- und Sechsschartentürmen, einer Garage für die Panzerabwehrkanone. In der Nähe: Standort für die Panzerabwehrkanone. Wir kehren ins Dorf zurück und fahren nach rechts über eine alte Pflasterstrasse, die plötzlich eine Kurve macht. Unten, auf der linken Seite fahren wir an dem kleinen See, Staw Chyciński vorbei. Danach folgt ein Wald und auf der rechten Seite der See Chycińskie. Man kann hier an der Straße parken (Parkplatz und Imbiss!). Dahinter liegt auf der rechten Seite eine Erholungsanlage. Hinter dem letzten Haus steht fast auf der Seeenge ein gesprengtes Objekt der Werkgruppe Moltke PzW 814 +52.488765, +15.422144. Fahren wir weiter… Der Weg steigt an und führt uns… ins Feld, ins Dorf Goruńsko, wo wir rechts, nach Bledzew abbiegen. Der mäandrierende Asphaltweg führt uns in den Wald. Dahinter, auf der rechten Seite, liegt eine Farm. Unten sieht man den See Zalewki. Wir sind in Bledzew, die Tafel an der Straße informiert uns, dass wir im „Land der Maronen“ sind. An der Kreuzung biegen wir rechts ab (Richtung Skwierzyna), der Weg führt uns durch das Zentrum von Bledzew zu der gut erhaltenen Kipprollbrücke K804 (+52.517540, +15.419955). Neben der Brücke befinden sich eine Schranke und die Holzpfähle der Panzersperre. Hinter der Brücke – das eigentliche Flussbett des Flusses Obra und eine weitere Brücke. Die Tafel informiert uns, dass wir Bledzew verlassen. Wir fahren weiter nach Zemsko, wo wir links, nach Nowy Dworek abbiegen.

An der Kreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns zum unten fließenden Fluss Obra. Wir fahren über die Brücke. Dahinter liegt die Kreuzung mit einer geschnitzten Säule, die als Wegweiser dient. Auf der linken Straßenseite kann man das Haus und das Atelier des örtlichen Bildhauers besuchen. Im Gehölz am Fuße des Hügels, befindet sich der zerstörte MG Schartenstand und der PAK-Stand 845 (+52.555077, +15.427026). Danach biegen wir rechts ab, auf den Betonweg, der zur Festungskipprollbrücke führt (200 Meter).

Brücke D812 (+52.554124, +15.422895) Im Unterschied zu der Brücke, die wir in Kursko gesehen haben, wird die D812 manuell betätigt. Der Maschinenraum kann besichtigt werden. An der Brücke steht eine Tafel, die über die Arbeitsweise der Brücke informiert.

Jedes Jahr findet hier am langen Maiwochenende eine historische Inszenierung statt – das Drehen der Brücke. In den Sommerferien kann man zusätzlichen historischen Inszenierungen und Präsentationen des Drehmechanismus der Brücke beiwohnen. Die Termine sind auf der Webseite: www.bledzew.pl zu finden.

Wir fahren ins Dorfzentrum zurück und verlassen die Route Richtung Skwierzyna.

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