Du bist hier:Start / Attraktion / Geschichte

Die Kirche der Verklärung Christi in Drezdenko

Die Kirche der Verklärung Christi in Drezdenko

Kontaktangaben

Adresse:
Die Kirche der Verklärung Christi in Drezdenko
Drezdenko, ul. Plac Kościelny 2, 66-530 Drezdenko
www: drezdenko.pl

Allgemeine Angaben zur Person

Kontakt:
Proboszcz: ks. Robert Mazurkiewicz
Adresse:
Drezdenko, ul. Plac Kościelny 2, 66-530 Drezdenko
Tel.: + 48 95 762 05 15 www: drezdenko.pl

Öffnungszeiten

Sonntag - Gottesdienste: 8.30-11.00

Beschreibung

Die Kirche der Verklärung Christi ist chronologisch gesehen die sechste Kirche, die in Drezdenko gebaut wurde. Zwei Kirchen, die auf dem Gebiet der Festung lagen, gibt es nicht mehr. Die anderen beiden Kirchen standen auf dem Plac Kościelny (Kirchplatz). Der Grund, warum die größte Kirche in Drezdenko ein wenig abseits gebaut wurde, außerhalb des Marktes, ist nicht bekannt. Die Lage weicht von der in Mark Brandenburg und Großpolen üblichen Lage der Kirchen etwas ab, obzwar es in den großpolnischen urbanen Anlagen zuweilen passierte, dass Kirchen nicht im Stadtzentrum gebaut wurden (Rogoźno, Koźmin). Oder aber die ehemaligen Einwohner von Drezdenko waren praktisch veranlagt und dachten beim Kirchenbau auch an den künftigen Friedhof – dass er an einen Anhöhe liegt und damit trocken bleibt.

Der erste urkundliche Nachweis über die Kirchengemeinde in Drezdenko stammt aus dem Dokument des Bischofs Andrzej Zaremba von 1298. Die Urkunde betrifft die Teilung der Posener Erzdiözese, deren Bestandteil Drezdenko bis zur Reformation war. In den Quellen von 1516 wird Marcin Rozbicki als Pfarrer von Drezdenko genannt.

Von der ersten Kirche auf dem Plac Kościelny weiß man, dass sie beim großen Brand von Drezdenko, im Jahre 1662 abgebrannt ist. Ein Jahr später wurde begonnen, Geld für den wiederaufbau der Kirche zu sammeln. Bei den Bauarbeiten wurden die Einwohner von Drezdenko erheblich vom Wahlkönig Friedrich Wilhelm unterstützt, der für den Wiederaufbau der Kirche Holz, kalk und Ziegelsteine stellte. Die Kirche wurde 1664 fertig und 1679 wurde der Kirchturm gebaut. Die Turmglocke stammte aus der Glockengießerei in Szczecin. Im Winter 1740 ist die Glocke wegen zu großer Kälte gesprungen. einige Jahre später wurde der bauliche Zustand der Kirche als schlecht eingeschätzt, so dass 1752 ein neues Langhaus und ein Jahr danach ein neuer Turm gebaut wurden. Eingeweiht wurde die neue Kirche im Dezember 1753. Nach etwa zwanzig Jahren hat ein starker Windsturm die Turmspitze und damit auch das Kirchendach geschädigt, Und 1777 wurde der Turm von einem Blitz getroffen. 1802 wurde die Kirche renoviert und drei Jahre später bekam sie eine neue Orgel. Während der Kriegsbesatzung richteten die Truppen Napoleons in der Kirche eine Lagerhalle ein. Im Jahr 1840 wurde das Bauwerk gründlich renoviert, ausgetauscht wurden teilweise Fenster und Türen und die Kirche bekam einen Sockel aus Felsbrocken. Der Zustand des Gebäudes wurde immer jedoch allmählich schlechter, so dass man sich 1886 entschieden hat, es teilweise zu schließen. Abgetragen wurde die Kirche 1902, nachdem die neue, bis heute existierende Kirche gebaut wurde.

Die Pfarrkirche der Verklärung Christi in Drezdenko wurde nach dem Entwurf des Architekten, Prof. Johannes Otzen gebaut (obzwar einige behaupten, dass Projektautor der Architekt namens Spitt zwar). Die Annahme des Projekts wurde 1896 beschlossen. Die Bauarbeiten endeten 1902, die neue Kirche wurde am 11. Juni eingeweiht. Nachdem Drezdenko von den Polen eingenommen wurde, wurde die Kirche am 5. August 1945 in eine katholische Kirche umgeweiht.

Das Gebäude der Kirche beherrscht die Stadt. Sie ist ein neogotisches Bauwerk, mit charakteristischer Form und einem über siebzig Meter hohen Turm. Die Kirche hat ein dreijochiges, dreischiffiges Halleninneres, das mit einem einjochigen, dreiseitigen Presbyterium abschließt. Die Fassade ist mit Elementen aus glasierten Fliesen dekoriert. Sehenswert sind in Blei gefasste Buntglasfenster im Presbyterium. Gestiftet wurden sie von den bekannten Industriellen aus Drezdenko, den Brüdern Stoltz. Die Buntglasfenster in der Kirchenapsis stellen die Verkündung der Heiligen Jungfrau Maria, die Heimsuchung der Heiligen Elisabeth, Aufopferung Jesus in der Kirche; in der Rosette: Verneigung der Drei Könige, Taufakt im Jordan, Gebet im Ölgarten, das Letzte Abendmahl; in der Rosette: Kreuzigung, Auferstehung, Begegnung mit Maria Magdalena, die Straße nach Emaus, der Ungläubige Thomas; in der Rosette: Ausgießung des Heiligen Geistes.

Die Ausstattung der Kirche ist überwiegend authentisch. Im Presbyterium befindet sich der architektonische Hauptaltar, der mit einem dreieckigen Tympanon abschließt und von Kompositsäulen flankiert ist. Im Altar befindet sich ein stilisiertes Gemälde mit der Darstellung des brotbrechenden Christus. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Orgelprospekt, das mit einem krönenden Gesims abschließt und von Erkern flankiert ist. Die im hervorragenden Zustand erhaltene Orgel stammt von 1902, gebaut wurde sie vom berühmten Orgelbauer Wilhelm Sauer aus Frankfurt an der Oder. Das in eine Gehäuse aus Eichenholz eingeschlossene Instrument passt sehr gut zur generellen Ausstattung der Kirche. Seit 1995 findet in der Kirche der Verklärung Christi alljährlich das Sommerfestival für Orgelmusik statt, wobei berühmte Interpreten ihr musikalisches Können an der Hervorragenden Orgel von Drezdenko beweisen.

Bildergalerie

Kommentare und Bewertungen

Noch keine Objektbewertung.
Poprzedni
August 2020
Następny
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31            
Suchen
Lage:
Das Objekt verfügt:
Newsletter
Quisque lorem tortor fringilla sed, vestibulum id, eleife nd justo vel bibendum sapien massa:
Besuche gesamt:
Besuche heute: 97
Besuche seit dem Start: 541 751
Jetzt on-line: 3
Europejski Fundusz Rolny na rzecz Rozwoju Obszarów Wiejskich - Europa inwestująca w obszary wiejskie.
Projekt współfinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach działania „Wdrażanie projektów współpracy”
Osi IV LEADER Programu Rozwoju Obszarów Wiejskich na lata 2007 – 2013.
Instytucja Zarządzająca Programem Rozwoju Obszarów Wiejskich na lata 2007-2013 - Minister Rolnictwa i Rozwoju Wsi.